Wie sieht die Nahversorgung von morgen aus?
Eine Frage die uns alle angeht

Wie kann ich mich im Alltag mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs versorgen? Wie komme ich zum nächsten Friseur, zur nächsten Bank oder Poststelle? Solche und ähnliche Fragen sind entscheidend dafür, wie wir unser alltägliches Leben gestalten können. Gleichzeitig sind dies Fragen, die eine ganz wesentliche Bedeutung für die Attraktivität ländlicher Gemeinden, für die Lebensqualität im Ländlichen Raum haben. Mit dem aus dem europäischen Programm LEADER geförderten Projekt „Intelligente Marktplätze“ möchte der Rhein-Neckar-Kreis Sie einladen, diese Zukunftsfragen Ihres Dorfes aktiv mitzugestalten.

Details sind auf der Website der LEADER-Region Neckartal-Odenwald zu finden.

Was wollen wir erreichen?

Unser Ziel ist es, einen breiten und ergebnisoffenen Dialog zu einem der wichtigsten Zukunftsthemen der Entwicklung ländlicher Gemeinden anzuregen: Die Sicherung und Verbesserung der wohnortnahen Versorgung mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs. Hierfür sollen unter fachlicher Moderation die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zusammengetragen und versorgungsrelevante Akteure der Region miteinander vernetzt werden, um Potenziale für eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit zur Verbesserung der wohnortnahen Versorgung auszuloten. Dabei wollen wir auch der Frage nachgehen, welche Chancen die Digitalisierung für die Verbesserung der Nahversorgung in ländlichen Gemeinden bieten kann.

Hintergrund zum Projekt

Die Gemeinden Spechbach und Schönbrunn wurden als Modellgemeinden für die Erarbeitung innovativer Ansätze zur Stärkung der Nahversorgung ländlicher Regionen ausgewählt. Hierfür erstellt die CIMA Beratung + Management GmbH bis April 2018 eine Konzept- und Machbarkeitsstudie. Diese beinhaltet eine detaillierte Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse, die Durchführung einer umfassenden Bürgerbeteiligung, sowie die Erarbeitung konkreter Konzepte und Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Nahversorgung in den beiden Modellgemeinden.

Finanziell wird das Projekt u.a. von der Europäischen Union mit dem ELER-Fonds unterstützt.

Weitere Details finden Sie in den Präsentationen, die im Rahmen des Nahversorgungsforums 1 gezeigt wurden.